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OTFRIED NAREWSKI  1933 in Tilsit/Ostpreußen. 1947 Übersiedlung nach Ruhpolding/Bayern. 1954 - 1956: Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer - Gesellenbriefe als Steinmetz und Steinbildhauer - Übersiedlung nach München. 1956 - 1961: Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste, München, Meisterschüler von Prof. Henselmann. 1959 - 1973: Ausführung von Aufträgen der katholischen Kirche: Altäre, Tabernakel, Taufbecken, Madonnen, Kruzifixe, Portale u.ä.
1962 - 1973: Eigenständiges Schaffen und Suchen von der Vollplastik über labyrinthische farbige Holz- und Eisenskulpturen bis hin zu kinetischen Objekten sowie Licht-Klang-Dramaturgie (Lichtcollagen). 1968: Erstes kinetisches Ambiente bei der "SUB-Art", München. 1969 - 1972: Präsentationen von Lichtcollagen mit elektronischer Musik (Licht-Klang-Dramaturgie), TV-Film "Sound and Vision"; deutscher Beitrag der ARD zum Prix Jeunesse Präsentation im Haus der Kunst Moderne.
1973: Erste Versuche, die komprimierten Erfahrungen mit Licht-Collagen in Malerei umzusetzen. 1974 - 1984: Modellbau für die Firma Dornier und andere Firmen. 1974: Panorama-Modell (800 qm - Maßstab 1 : 10) für die Sonderschau "Interforst - Moderne Holzerntemethoden 1974". 1985/1986: Aufenthalt in Los Angeles, Kalifornien, USA; Entwicklung der "Kalifornischen Quadrate". 1989/1990: Anfertigung von Bronzeportraits. 1989/1990: Künstlerische Mitarbeit an einem Projekt auf Teneriffa (Neugestaltung der Hafenpromenade in Santa Cruz, Teneriffa: Boden- u. Pflastergestaltung).
1992: Erfindung und Gestaltung der "Getüme" (Space Operator); künstlerische Umsetzung von Fraktalen aus der Chaosforschung. 1993: Ausstellung von Ölgemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Collagen zu den Themen: "Raumlinie" und "Getüme", München. 1993 ff.: Gemälde, Collagen, Zeichnungen, Worked-Over-Copies; Versuche, mehrdimensionale Vorstellungsprozesse und nicht erfahrbare Wirklichkeiten erkennbar zu machen: "Spuren ins All" etc. 2000 - 2004: Umfangreiche Ausstellung von Ölgemälden, Aquarellen, Tuschezeichnungen, Oberhaching. 2003 – 2004: Ausstellung von Ölgemälden, Aquarellen, Tuschezeichnungen und Collagen in Leipzig. 2004: Gestaltung des Eingangstors für eine Sekundarschule in San Miguel de Abona, Teneriffa. 2005 – 2008: Projektmitarbeit mit diversen Entwürfen sowie Gestaltung der Skulptur "Windbaum" in der Ferienwohnanlage auf dem Golfplatz von Amarilla/Teneriffa, Freie Malerei. 2007 – 2008: Entwurf und Gestaltung eines "Lebensbaums" (9 m hoch, und sich im Wind drehend) für den Schulhof einer Primärschule mit Kindergarten in Guargacho/San Miguel de Abona, Teneriffa. 2009: Aufstellung des "Lebensbaums" als posthumes Werk; Farbbestimmung nach Otfried Narewski mit Hilfe von Tochter Rafaela Narewski.